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Andreas und Michaela – Wir trauen uns gemeinsam auf den Weg

Tod

Andreas, 21. November 2006

Um was geht es: ,

Heute Morgen ist Michaela bei einem Autounfall unverschuldet aus dem Leben gerissen worden. Für uns endet unser gemeinsamer Weg auf eine so schreckliche Art, die ich nicht fassen kann. Unsere Welt, unsere Lebensfreude, unsere Zukunft, alles hat heute sein Ende gefunden.

Ich liebe Dich, meine herzallerliebste »Michmaela«.

Bild: Todesanzeige

Hier gibt es die Liturgie von Michaelas Beerdigung zum Nachlesen… [PDF, 83 KB]

Herr, mein Gott.

Ich danke dir für das gemeinsame Leben mit Michaela.
Ich danke dir, dass du ihren Leib und ihre Seele zur Ruhe hast kommen lassen.
Deine Hand war über Michaela und hat sie behütet und bewahrt.

Vergib allen Kleinglauben und alles Unrecht
und hilf, dass ich gerne vergebe.

Lass Michaela in Frieden unter deinem Schutz schlafen
und bewahre sie und mich vor den Anfechtungen der Finsternis.

Ich befehle dir Michaelas Leben und ihren Tod.
Ich befehle dir mein Leben.

Gott, dein heiliger Name sei gelobt!
Amen.

(Nach einem Abendgebet von Dietrich Bonhoeffer)

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85 Kommentare

  1. Pingback: Wir trauern um Michaela, 21. November 2006

  2. Cornelia Frei, 22. November 2006

    Mein lieber Andreas… Nehme dich einfach ganz still und leise in meine Arme… Tränen rennen übers Gesicht… Verstehen kann es keiner… Wir sind da für Dich… Wir alle… Deine Freunde… Deine Familie… ALLE…

  3. Marion Jäger, 22. November 2006

    Hallo Andreas,
    ich bin grad aus Zufall auf deine Seite geraten, und bin sehr ergriffen von dem Tod deiner Frau. Obwohl ich euch nicht kenne, strahlt diese Seite eine wahnsinnige Wärme aus. Man merkt, wie sehr ihr euch geliebt habt. Das tut mir wahnsinnig leid, dass eure gemeinsame Zukunft so schrecklich beendet wurde.
    Mein herzliches Beileid
    Marion Jäger

  4. Wolfgang Jende, 22. November 2006

    Hallo lieber Andreas!
    In einer der schwersten Stunden Deines Lebens hast Du auch in mir einen Freund, der immer für Dich da ist. Mit Tränen in den Augen möchte ich Dir mein Beileid aussprechen.
    In Gedenken an Michaela…
    Wolfgang Jende

  5. Cornelia Frei, 22. November 2006

    Haltet die Welt an.
    mein Gott, es fehlt ein Stück,
    sie soll stehen.
    Und die Welt dreht sich weiter,
    und dass sie sich weiter dreht, ist für mich nicht zu begreifen,
    merkt sie nicht, dass einer fehlt?
    Haltet die Welt an,
    es fehlt ein Stück.
    Haltet die Welt an,
    sie soll stehen.

    Für unseren lieben Andreas… Schicken Dir ganz viel Kraft…
    Wir sind immer für Dich da…

    Ein leiser Gruß
    Deine Cornelia mit Moritz und Mama

  6. Moni, 23. November 2006

    Hallo Andreas,
    bin gerade bei der Planung einer fröhlichen Kinderveranstaltung – d.h. auf der Suche nach etwas völlig anderem – zufällig auf Eure Seite gekommen… und habe mit Erschrecken festgestellt, dass dieser wohl schrecklichste Dienstag Deines Lebens erst vor ein paar Stunden war… wie oft sind wir alle mit dem Auto unterwegs und erleben gefährliche Situationen… und warum erwischt es so oft die Falschen? … aus Euren Einträgen sieht man, wie glücklich Ihr gewesen seid… schade, dass Euch nur so wenig gemeinsame Zeit geblieben ist… bitte bleibe wie Du bisher warst und lass Dich jetzt nicht unterkriegen… obwohl wir uns nicht kennen, denke ich, das hätte Michaela nicht gewollt…
    Wünsche Dir alles Gute
    Liebe Grüße
    Moni

  7. Mama, 23. November 2006

    Du hörst die Vögel zwitschern,
    es ist ein Lächeln von Ihr.

    Du spürst den Regen auf deinem Gesicht,
    es sind Ihre Haare, die dich kitzeln.

    Du spürst den Wind auf deinen Wangen,
    es ist ein Streicheln von Ihr.

    Du fühlst die wärmende Sonne auf deiner Brust,
    es ist eine Umarmung von Ihr.

    Du siehst die Sterne funkeln,
    es ist das Strahlen Ihrer Augen.

    Du wirst Sie nie vergessen.

    In Gedenken an deine liebe Michaela.

  8. Annette Herzberg, 23. November 2006

    Mitten im Leben der Tod –
    über der Helligkeit eines aufgehenden jungen Lebens
    so plötzlich die Nacht.
    Es ist uns allen nicht fassbar, Herr.
    Wir fühlen uns ohnmächtig,
    als stünden wir vor einer Wand.
    Worte helfen nicht viel.
    Sie erreichen uns nicht,
    fallen ins Bodenlose.
    Uns fehlt jeder Gedanke an morgen
    und wie es dann weitergeht.
    Lass uns nicht untergehen, Herr,
    in unserem Schmerz und unseren Zweifeln.
    Man hat uns erzählt,
    dass du ihn herauszogst, den Jünger,
    er sollte nicht sinken.
    Zieh uns heraus, auch wenn wir uns sträuben,
    setz uns Wegzeichen ins Leben.

    Lieber Andreas,
    fassungslos habe ich gestern Abend die Nachricht von Michaelas schrecklichem Unfalltod erfahren. Der Verstand weigert sich, diese bittere Realität anzunehmen. An dieser Stelle möchte ich Dir mein inniges Beileid aussprechen. Der Liebe Gott möge Dich beschützen und Dir helfen, dieser schrecklichen Wahrheit standzuhalten, er möge Dir in Deinem unfassbaren Schmerz helfen, um Michaela zu trauern. Er stelle Dir Menschen zur Seite, die Dir helfen, diese schwere Last zu tragen, ohne zu verzweifeln.Er möge Dir helfen, dankbar zu sein für alles, was gewesen ist und zu erkennen, was bleibt.
    Annette Herzberg

  9. Ramona Raab, 23. November 2006

    Lieber Andreas,
    obwohl wir uns nicht kennen, hat mich Dein Schicksal sehr berührt. Ich schreibe, Dir, damit Du siehst, Du bist nicht allein. Auch wir haben an einem 21.11. einen geliebten Menschen verloren, vor 2 Jahren starb die Mutter meines Mannes. Du hast jetzt eine schwere Zeit vor Dir, in welcher Du immer wieder zweifelst und Dich fragst: WARUM? Aber glaube mir, das Leben geht weiter, wenn auch nur in kleinen Schritten. Ich wünsche Dir dafür viel, viel Kraft, eine Familie, welche zu Dir steht und Freunde, die Dich auffangen und trösten. Aber am meisten wünsche ich Dir, dass Du Deinen Glauben an Gott nicht verlierst.
    Meine Gedanken sind bei Dir!!!
    Liebe Grüße
    Ramona

  10. Jasmin, 23. November 2006

    Lieber Andreas,
    auch ich habe am Dienstag von Michis schrecklichem Unfall gehört. Ich schreibe, weil ich möchte, dass du weißt, auch ich denke an dich.
    Ich bin selber sehr getroffen davon und kann es noch gar nicht fassen.
    Ich wünsche dir für die kommende Zeit viel Kraft und gib den Glauben an Michaela nicht auf.
    In tiefer Trauer und mit viel Anteilnahme
    Jasmin

  11. Helmuth Brömmelhaus, 23. November 2006

    Hallo Andreas,
    mein Mitgefühl ist mit Dir. Vor 35 Jahren starb meine erste Frau nach noch nicht zwei Jahren Ehe, den halbjährigen Sohn habe ich dann alleine großgezogen.
    So schlimm wie Deine Zukunft nun aussehen mag, es ist nun Deine Zukunft was Du aus Deinem Leben machts, je mehr und je besser Du etwas draus machts, umso mehr kannst Du Deine Liebe zeigen. Unsere Toten sind erst tot, wenn sie vergessen sind. Halte das Andenken hoch. Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut für dein weiteres Leben.
    Helmuth

  12. Katja Albert, 23. November 2006

    Lieber Andreas,
    es ist unbegreiflich und es gibt wohl keine Worte die dich jetzt trösten könnten, aber ich möchte, dass du weißt, dass ich an dich denke.
    Hier auf meinem Tisch brennt die Kerze, die wir von der Tischdekoration eurer Hochzeit mitnehmen durften und erinnert mich an Michaela.
    Katja

  13. Claudia Roloff, 23. November 2006

    Lieber Andreas, bei uns brennt immer eine Kerze, weil wir soviel an Michaela und Dich denken. Vorhin hab ich Eure Homepage gelesen, was allerdings das Erschrockensein auch nicht besser macht. Nun bin ich über ein Gedicht von Hilde Domin gestolpert, das mir viel bedeutet. Ich schicke es Dir mit, vielleicht spricht es ja auch – irgendwann – zu Dir. Christian und ich sind in Gedanken und Gebeten sehr sehr viel bei Dir. Claudia

    Bitte:

    Wir werden eingetaucht
    und mit dem Wasser der Sintflut gewaschen,
    wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut.

    Der Wunsch nach der Landschaft
    diesseits der Tränengrenze
    taugt nicht,
    der Wunsch, den Blütenfrühling zu halten,
    taugt nicht.

    Es taugt die Bitte,
    dass bei Sonnenaufgang die Taube
    den Zweig vom Ölbaum bringe.
    Dass die Frucht so bunt wie die Blüte sei,
    dass noch die Blätter der Rose am Boden
    eine leuchtende Krone bilden.

    Und dass wir aus der Flut,
    dass wir aus der Löwengrube und dem feurigen Ofen
    immer versehrter und immer heiler
    stets von neuem
    zu uns selbst
    entlassen werden.

    (Hilde Domin)

  14. Uli Spinner, 23. November 2006

    Lieber Andreas, soeben habe ich die für mich unfassbare Nachricht von Frau Hasselmann erfahren. Es fällt mir sehr schwer, das zu glauben. Michaela und ich hatten in unserer langjährigen Bekanntschaft einen gemeinsamen, wunderbaren, wertvollen Lebensweg. Nie hätte ich gedacht, dass der Montagabend ein Abschied für immer sein wird. Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die kommende schwere Zeit.

    »Wir sind mitten im Leben zum Sterben bestimmt,
    was da steht, das wird fallen.
    Der Herr gibt und nimmt.
    Wir gehören für immer dem Herrn,
    der uns liebt, was auch soll uns geschehen,
    er nimmt und er gibt.«

    In tiefer Trauer und Anteilnahme
    U. Spinner

  15. Anna, 23. November 2006

    »Ich träume und der geliebte Mensch ist mir nahe.
    Ich erwache und ich bin allein;
    leer ist meine Welt, unergründlich die Tiefe, die dich verschlang.
    Aber die Liebe und Wärme vergangener Tage weht zu mir herüber,
    fast wie ein Trost.«

  16. Natalie, 23. November 2006

    Hallo Andreas,
    ich weine, seit ich heute mittag im Hobbyschneiderinnen-Forum dein Posting gelesen habe. Michaela kannte ich nur vom Kongress in Aachen. Wir waren 3 Mal dort. Alle 3 Male waren wir zusammen in der Jugendherberge. Auf dem Kongress sind wir zusammen rumgetigert. Für mich war klar, dass sie nächstes Jahr wieder dabei sein wird. Wir sind immer zusammen gefahren von der JH in die Stadt. Michaela gehört für mich zu jedem Jahr Oktober… Ihre Zuverlässigkeit… Geduld, Interesse, selbstverständliche Freundlichkeit, aber trotzdem Bestimmtheit… Ich mochte sie sehr gerne! und bin furchtbar traurig. Sie war besonders. Sie wird bestimmt vielen fehlen.
    Viel Kraft wünsche ich Dir!
    Natalie

  17. Martin Brunnemann, 23. November 2006

    Michaela hat über einen langen Zeitraum die Jungschar der Kirchengemeinde Zell a.H. geleitet. Sie war voller Energie und hatte unendlich Einfälle, Leben in die Gemeinschaft zu bringen. Gerade deswegen sind wir sehr erschrocken und finden jetzt kein helfendes Wort.

  18. Ingrid, 23. November 2006

    »Mein Auge ist dunkel geworden vor Trauern,
    und alle meine Glieder sind wie ein Schatten«
    (Hiob 17,7)

    Im Gedenken an eine Freundin… in der Erinnerung an viele schöne Momente und mit dem Bild einer lächelnden Michi vor Augen, die in meine verzweiftelten blickt.

  19. Klaus Dinkel, 24. November 2006

    Lieber Andreas,
    statt eines Krippenspieles [Hier] habe ich auf Eurer HP die traurige Nachricht vom Tod Deiner Frau gelesen …
    Meine Gebete begleiten Euch … besonders am kommenden Montag.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und die spürbare Nähe Gottes …

  20. Tim Wray, 24. November 2006

    Hallo Andreas,
    wir kennen uns nicht, ich habe eure Seite beim Googlen nach Krippenspielen [Hier] gefunden.
    Möge Gott dich in seinen Händen tragen.
    Mein tieftes Beileid
    Tim

  21. Daniela, 24. November 2006

    Ich bin zufällig auf diese Seite gestolpert, bin aber sehr berührt von deinem Schicksal… Gott schenke dir die Kraft, deine schwierige Situation zu bewältigen!

  22. Yve, 24. November 2006

    Lieber Andi,
    es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden, zu groß sind Trauer und Schmerz.
    Wir alle werden Michi vermissen, sie war ein wunderbarer Mensch.
    In tiefer Trauer
    Yve

  23. Vicky, 24. November 2006

    Lieber Andreas,
    die Nachricht von Michaelas Tod hat mich sehr getroffen. Ich möchte dir sagen, dass ich auch in dieser schweren Zeit als Freundin für dich da bin. Michaela wird mir von den vielen netten Abenden und Ausflügen mit euch immer als fröhlich und hilfsbereit in Erinnerung bleiben.

  24. Veri aus dem Nähforum, 24. November 2006

    Lieber Andi,
    ich habe Michaela im Forum leider nicht kennengelernt, aber Deine Nachricht mit Fassungslosigkeit gelesen. Niemand kann Dich wirklich trösten, weil die Frage nach dem »warum« immer im Raume steht… ich wünsche Dir daher viel Kraft und sehr gute Freunde, die Dir und Deiner Familie beistehen!
    lg Veri

  25. Philippe Bourdin, 24. November 2006

    Ich fürchte, ich kann das Leid nicht erträglicher machen, möchte aber trotzdem sagen, wie sehr ich auch betroffen bin meine Arbeitskollegin, Mit-Studentin, Diskussionspartnerin und gute Bekannte niemehr wiederzusehen.

  26. Dorothee und Carina, 24. November 2006

    Lieber Andreas,
    bis zu uns auf die Insel ist die Nachricht von Michaelas schrecklichem Unfall gekommen, und wir sind tief geschockt und unendlich traurig, dass meine (Doro) erste Gruppenleiterin und ständige Begleiterin meines Weges in der Bezirksjugend von uns gegangen ist. In unseren Gedanken sind wir, trotz der großen Entfernung, ganz nahe bei Dir und möchten Dir in dieser schrecklichen Zeit Trost und Hoffnung spenden. Michaela wird immer in unserem Herzen bleiben, wir werden sie nie vergessen.
    In tiefer Anteilnahme denken an Dich
    Dorothee und Carina auf Sizilien

  27. Hanna Müller, 24. November 2006

    Lieber Andi,
    die Nachricht von Michis Tod ist schrecklich und unfassbar…
    Ihre Fröhlichkeit, Energie und die Leidenschaft, mit der sie sich für ihre Überzeugungen eingesetzt hat, werde ich nie vergessen.
    Mein tiefstes Mitgefühl
    Hanna

  28. Franziska Curdt, 24. November 2006

    Warum?
    Ich war sehr berührt von der schlimmen Nachricht – war Michaela doch noch vor 2 Wochen mit auf unserer Physikerinnen-Wanderung, auf der ich mich lange sehr nett mit ihr unterhalten habe. Ich kannte Michaela nicht gut, leider, denn ich denke sie war eine wundervolle, lebensfrohe, engagierte Person.
    Mein herzlichstes Beileid

  29. Liane, 24. November 2006

    Lieber Andreas,
    Es ist unbegreiflich! Ich möchte dir nur sagen, dass ich in Gedanken bei dir bin und eine Kerze für euch anzünde.
    Liane

  30. Gerald, 24. November 2006

    Lieber Andreas,
    durch Zufall bin ich heute auf deine Seite geraten auf der Suche nach Gedichten. Mir fehlen die Worte, die dir Trost geben könnten. Es ist nicht fair. Ich weiß nur, dass auch Jesus dies so empfindet. Möge er dir Menschen an die Seite stellen, die dich begleiten und dir jetzt nicht aus dem Weg gehen, weil sie sich hilflos fühlen. Gott segne dich in dieser schweren Zeit.

  31. Isabella, 25. November 2006

    Lieber Andreas,

    »Wenn ihr mich sucht, so sucht mich in euren Herzen
    und ihr werdet mich finden.«

    Ich kann immer noch nicht fassen, dass Michaela nicht mehr da. Aber ich finde sie, wenn ich an eure Hochzeit denke, an die Kinderfreizeit und meine Besuche bei euch. Ich werde sie nie vergessen.
    Meine Gedanken und Gebete sind bei dir.

  32. Matthias Gißler, 25. November 2006

    Hallo Andreas,
    ich kenne euch beide nun schon so lange. Ich war in dem Jahr auf der Freizeit dabei, wo Ihr euch kennengelernt habt. Und als ich es nun mitbekommen habe, bin ich ganz entrüstet gewesen. Ich kann und werde es nicht verstehen. Eine Person wie Michaela, immer Lebensfroh, immer lustig und sehr gottgläubig… Andreas ich wünsche dir, dass du es schaffst, diesen Schmerz zu überwinden.
    In Trauer und Andacht,
    Matthias

  33. Melanie Henschke, 25. November 2006

    Lieber Andreas,
    ich weiß, wir haben uns mal wieder ein bisschen aus den Augen verloren, aber vergessen bist Du nicht. Ich habe erst über das Geschäft erfahren, wer bei diesem schrecklichen Unfall ums Leben gekommen ist. Mein herzlichstes Beileid! Man wird es zwar nie vergessen, aber die Zeit lässt es erträglicher werden. Es war ein Geschenk, dass Ihr, wenn auch nur kurz, diesen Weg gemeinsam gehen durftet.
    Sei ganz lieb umarmt!
    Deine Melanie mit Familie

  34. Margit Wohlgethan, 25. November 2006

    Hallo Andreas!
    Eigentlich habe ich ein Krippenspiel [Hier] gesucht. Ich bin auf die Seite gekommen und bin fassungslos. Das, was du jetzt durchmachst ist eigentlich unvorstellbar. Ich wünsche die viel Kraft und Gottvertrauen und ein Licht in der Zukunft. Du hast mein Mitgefühl, auch wenn wir uns nicht kennen.

  35. Sandra Dümer, 25. November 2006

    Lieber Andreas,
    gestern erst habe ich von ihr erzählt, der besten Freundin meiner Schulzeit… und heute lese ich, dass sie da schon nicht mehr gelebt hat.
    Es tut mir unendlich leid. Ich bin fassungslos. Und ich frage mich, warum meine Diplomarbeit in den letzten Wochen eigentlich so viel wichtiger war als sie endlich wieder anzurufen. Es tut mir unendlich leid. Du weißt, ich bin kein gläubiger Mensch… aber wenn es einen Gott gibt, so möge er Dir Kraft geben, den Verlust zu verkraften.
    Sandra

  36. Franziska Freitag, 25. November 2006

    Lieber Andreas!
    Mir fehlen die Worte! Als ich das erfahren hab war ich geschockt.
    Mein herzlichstes Beileid
    Franzi

  37. Susanna, 25. November 2006

    Hallo Andreas,
    wir kennen uns nicht. Ich bin durch Zufall auf die Web-Seite gekommen, da ich ein Krippenspiel [Hier] suche. Als ich die Todesanzeige deiner Frau Michaela gelesen habe war ich geschockt. Mir fehlen die passenden Worte. Nur einen weiß ich, auch wenn es schwer zu begreifen ist: Michaela ist aufgehoben in der unendlichen, unsagbaren Liebe Gottes. Dir wünsche ich in dieser schweren Zeit wenigstens eine Ahnung von dieser unsagbaren, unendlichen Liebe Gottes auch für dich, zu erfahren. Das hast mein Mitgefühl. Ich denke an dich im Gebet.
    Susanna

  38. Miriam & Michael, 25. November 2006

    »Stark, wie der Tod ist die Liebe,
    mächtig wie die Gewalten der Tiefe ist ihr Eifern.
    Wasserfluten löschen die Liebe nicht,
    und Ströme ersticken sie nicht.«
    (Hoheslied 8,6-7)

    Lieber Andreas,
    auch für uns ist einfach unbegreiflich was geschehen ist. Wir wollen dir jedoch mitteilen, dass wir in Gedanken bei dir sind und mit dir um unsere ganz besondere Freundin Michaela trauern.
    Miriam und Michael

  39. Michael Bach, 26. November 2006

    Lieber Andreas,
    es ist bestimmt kein Zufall gewesen, dass ich heute zufällig auf Eure Seite gestoßen bin. Ich wünsche Dir viel Kraft und Menschen die Dir zur Seite sind!
    Michael

  40. Katharina Schnizler, 26. November 2006

    Lieber Andreas,
    gestern schickte mir Matze den Link und dann las ich es. Ich konnte und wollte es nicht glauben. Ich hoffe, du kommst von dem Schmerz weg.
    Herzliches Beileid, Kadda

  41. Marcel und Annette, 27. November 2006

    Hallo Andreas,
    Michaela wird uns sehr fehlen. Viele Freizeiten auf dem Schindi und dem Schembachhof hat Marcel mit Euch erlebt. Ihr liebenswerte, quirlige Art, ihr Lachen, auf einmal nicht mehr da. Sie hatte noch so viele Träume.
    Einen ganz lieben stillen Gruß
    Marcel und Annette

  42. Ines aus dem Nähforum, 27. November 2006

    Hallo Andreas,
    auch wir kennen uns nicht, aber ich möchte Dir schreiben, dass mich Deine Worte und das Schicksal, das dahinter steht, sehr tief berührt hat. Es gibt keine Worte, die Dir den Schmerz nehmen können – aber vielleicht ein wenig lindern… irgendwann.
    Ein kleiner, dennoch lieber Gruß
    Ines

  43. Katrin Sieben, 27. November 2006

    Hallo Andreas,
    ich durfte Michaela dieses Jahr bei der Modenschau kennenlernen. Das wunderschöne Kleid, mit soviel Liebe und Stolz gemacht, und auch die unheimlich sympathische Frau darin, sind mir sehr in Erinnerung geblieben. Ich habe in den letzen Tage oft an sie denken müssen und lese heute Mittag im Hobbyschneiderforum diese schlimme Botschaft. Ich wünsche Dir, und allen, die Michaela nahestanden, viel Kraft und Gottes Hilfe auf diesem schweren Weg.
    Es ist sehr schwer, die richtigen Worte zu finden…
    Katrin

  44. Melanie, 27. November 2006

    Andreas,
    durch die Hobbyschneiderinnen bin ich auf diese Seite gekommen und möchte Dir mein herzliches Beileid ausdrücken. Ich kannte Deine Frau nicht, bin allerdings auch noch nicht sehr lang verheiratet und die Vorstellung, dass mein Mann so plötzlich und unerwartete nicht mehr an meiner Seite sein könnte, hat mich zutiefst erschrocken und betroffen gemacht. Ich wünsche Dir für die kommende Zeit viel Kraft, Freunde und Familienmitglieder, die mit offenen Ohren, einer stützenden Umarmung und liebevollen Erinnerungen an Deiner Seite sind.
    Einen unbekannten und stillen Gruß,
    Melanie

  45. Anita, 28. November 2006

    Hallo Andreas,
    auch ich bin über die Hobbyschneiderinnen-Seite auf Deine Seite gelangt. Auch wenn ich Deine Frau nie persönlich kennengelernen durfte, hat mich die Nachricht von Ihrem Tod doch sehr betroffen gemacht. Eure Homepage ist sehr persönlich und strahlt viel Wärme und Liebe füreinander aus. Ich wünsche Dir viel Kraft, um diese schwere Zeit zu ertragen. Ich schreibe Dir diese Zeilen, um Dir mein herzlichstes Beileid auszusprechen. Auch wenn diese Worte jetzt kein Trost für Dich sein dürften, so bin ich in Gedanken bei Dir, um Dir ein wenig von meiner Kraft zu geben. Ich wünsche Dir von Herzen, dass die Zeit es schafft Deine Wunden zu heilen und dass Deine Familie und Deine Freunde Dir in dieser schweren Zeit zur Seite stehen.
    In stillen Gedenken sende ich Dir einen lieben Gruß
    Anita

  46. Sebastian, 28. November 2006

    Hallo Andreas,
    als ich am Samstag in der Zeitung die unbegreifliche Nachricht gelesen habe, ist es mir eiskalt den Rücken herunter gelaufen. Wir haben uns zwar ein wenig aus den Augen verloren, dennoch bin ich mit meinen Gedanken bei dir.
    Mein herzlichstes Beileid
    Sebastian

  47. Grischali aus dem Nähforum, 29. November 2006

    Lieber Andreas,
    liebe Trauerfamilien,
    mein herzliches Beileid zum tragischen Tod von Michaela. Ich wünsche Euch in dieser schweren Zeit viel Kraft und Gottes Beistand.
    Mit stillem Gruß
    Elisabeth

  48. Andrea, 29. November 2006

    Hallo Andreas…
    auch ich bin aus dem HS-Forum. Tagtäglich passieren Unfälle und dennoch berührt mich besonders der Verlust von Michaela, weil, auch wenn man sich nicht kennt, eine bestimmte Verbundenheit durch unser gemeinsames Hobby entstanden ist… Auch habe ich mich oft gefragt, wie es Dir jetzt wohl geht… (hoffe, die Frage ist jetzt nicht vermessen)…
    Einen ganz lieben Gruss unbekannterweise, bitte auch an Michaelas Mama
    Andrea

  49. Andreas Harder, 29. November 2006

    Liebe Andrea!
    Da du mich so direkt fragst, wie es mir geht, möchte ich dir auch ganz direkt antworten: ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Zwischen völliger Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und dann doch wieder Zuversicht habe ich in den letzten Tagen schon alles durchgemacht. Die Nacht von Samstag auf Sonntag war die verzweifeltste und schlimmste Nacht meines Lebens. Die Nächte vor und nach der Beerdigung waren dagegen wieder voller Zuversicht, dass es einfach weitergehen wird. Heute Abend gab es eine Andacht für Michaela. Aus dem Schweigen heraus haben wir Lieder gesungen, ich habe dazu Gitarre gespielt, und mit der Zeit wurden dann auch fröhliche Lieder gesungen. Zwischendurch habe ich mich dann selbst gefragt: deine Frau ist tot und du singst Lieder? Und meine Antwort war: Mir bleibt doch nichts anderes übrig!

  50. Natalie, 30. November 2006

    Hallo Andreas,
    das war richtig!!! Michaela war ein normaler Mensch… und sie war sehr liebevoll! Sie hätte nie nicht nimmer gewollt, dass Du nicht mehr lachen kannst! Natürlich bist Du traurig, aber stell Dir vor, Michaela könnte jetzt trotzdem mit Dir reden! Sie würde Dich sicher ermutigen, weiter zu leben und nicht nur traurig zu trauern. Indem Du das Leben weiterlebst, und Michaela nicht vergisst, damit machst Du Michaela sicher – auch da wo sie jetzt ist – noch eine Freude und bist mit ihr verbunden. Sie hätte nie gewollt, dass jetzt das normale Leben für Dich aufhört, nicht aufgeben!
    Ich habe seit Donnerstag jeden Tag mehrmals an Michaela gedacht und nie vermutet, dass ich sie auf diesen 3 Wochenenden mit den Hobbyschneiderinnen so doll schätzen und mögen gelernt hätte.
    Denk immer daran, dass sie gerne lachte! Sie würde nicht wollen, dass Du jetzt auf immer traurig bist. Bleib wie Du bist!!! Dazu gehört auch sicher lachen und fröhlich sein und leben lernen ohne dass Michaela körperlich anwesend ist!
    Ich hätte gerne Tschüß gesagt…
    Ganz liebe Grüße, Natalie

  51. Jannis, 30. November 2006

    Lieber Andreas!
    Ich kriege meine Gefühle zu Michis Tod nicht in Worte gefasst. Doch auch ich will dir sagen, dass es richtig so ist, wie du es machst. Wenn du wieder jemand zum Singen und reden brauchst, bin ich da.

  52. Brigitte Reher, 30. November 2006

    Lieber Andreas,
    ich war wie gelähmt, als ich die Nachricht von Michaelas Tod las. Unfähig etwas zu schreiben oder zu sagen. Auf der letzten Hobbyschneider-Messe durfte ich Ihre Michaela kennenlernen und ihr das Make-up zu ihrem Kleid machen. Es tut mir in der Seele weh, das sie nicht mehr unter uns weilt. Gott hat das große Amen gesprochen. Ich wünsche Ihnen für die kommende schwere Zeit alles erdenklich Gute und viel viel Kraft. Michaela lebt in uns und in Ihnen weiter. In unserem Herzen wird Sie immer einen Platz haben. Denn wirklich Tod ist nur jemand, den man vergisst.
    Nochmals viel viel Kraft und für Ihre Zukunft alles Liebe und Gute!
    Brigitte Reher

  53. Martina, 1. Dezember 2006

    Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon …

    Lieber Andreas!
    Auf der Suche nach einem Krippenspiel [Hier] bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich bin sehr ergriffen, obwohl ich Euch beide nicht kenne. Ich wünsche Dir ganz viele gute Menschen, die Dich in der nächsten Zeit begleiten und Dir bei der Trauerarbeit helfen.

  54. Antje, 1. Dezember 2006

    Lieber Andreas,
    zufällig bin ich über Deine Seite gestolpert. Ich wünsche Dir viel Kraft. Mein Mann ist vor etwas über 2 Monaten gestorben. Wir haben 2 kleine Kinder und es ist die schwerste Zeit meines Lebens. Ich hoffe, Du schaffst es, nicht völlig zu verzweifeln. Ich habe momentan eine Phase, in der ich von Gott nichts mehr hören will. Ich glaube, er versteht mich und ich weiß, dass auch andere Zeiten kommen werden. Ich wünsche Dir viele gute Freunde die Dich verstehen und ich hoffe, Du findest da einen guten Weg. Mein erster Schockzustand ist vorbei und nun muss ich mein Leben ganz neu überdenken und planen. Das ist nicht einfach, denn ich habe es nicht selbst erwählt, aber das Leben geht weiter. Alles dient uns zum Besten…
    In diesem Sinne und in der Hoffnung auf bessere Zeiten,
    Antje

  55. Anke, 1. Dezember 2006

    Lieber Andreas,
    ich bin auch ganz zufällig über diese Seite gestolpert und bin tief berührt von Eurer Liebe. Viel Kraft für Dich in dieser schweren Zeit.
    Anke

  56. Andreas Harder, 3. Dezember 2006

    Antje aus dem Forum der Hobbyschneiderinnen hat mir per Mail geantwortet und wird mir eine Foto-CD mit Bildern von Michaela auf der Modenschau beim letzten Kongress schicken. Dafür bin ich ihr von ganzem Herzen dankbar. Sie hat mir per Mail ein Gebet mitgeschickt, das mich sehr angesprochen hat:

    Schick mir keinen Engel,
    der alle Dunkelheit bannt,
    aber einen, der mir ein Licht anzündet.

    Schick mir keinen Engel,
    der alle Antworten kennt,
    aber einen, der mit mir die Fragen aushält.

    Schick mir keinen Engel,
    der allen Schmerz wegzaubert,
    aber einen, der mit mir Leiden aushält.

    Schick mir keinen Engel,
    der mich über die Schwelle trägt,
    aber einen, der in dunkler Stunde noch flüstert:
    Fürchte dich nicht!

    (Elisabeth Bernet)

  57. Bärbel, 3. Dezember 2006

    Lieber Andreas!
    Ich kannte Michaela nur vom Sehen bei dem Treffen der Hobbyschneiderinnen. Sie hat so viel Lebensenergie ausgestrahlt auf der Bühne. Auch wenn es sehr schwer ist das zu verstehen, Michaela ist in guten Händen. Ich werde ein Licht für Michaela entzünden.
    Unbekannte Grüsse aus der Schweiz
    Bärbel

  58. Anneliese Palmer, 4. Dezember 2006

    Ich bin tief erschüttert, dass Ihr Michaela so früh verloren habt und ich bete für Euch um Kraft und Trost in dieser schweren Zeit. In Gedanken bin ich bei Euch allen.
    Anneliese Palmer

  59. Anna Machens, 5. Dezember 2006

    »But flowers distill’d, though they with winter meet,
    Leese but their show; their substance still lives sweet«.

    Lieber Andreas,
    lange habe ich nach Worten gesucht, die vielleicht Trost spenden können, oder mehr als nur zeigen, dass du nicht allein trauerst. Aber die Worte bleiben machtlos und können nur ein Stück der Hilflosigkeit ausdrücken, mit der wir konfrontiert sind.
    Es ist mir noch immer unbegreiflich… die Gedanken und Erinnerungen an Michaela sind noch so lebendig, dass es unmöglich scheint, sie nicht allein durch Vorstellungskraft wieder vor sich stehen und lachen zu sehen. Es ist als hätte die Welt einen falschen Weg eingeschlagen und müsste wieder zurück gehen, einen Schritt, und alles richtig stellen. Michaela hat die Welt um sie herum verändert und verändert sie immernoch. Ich wünsche dir viel Kraft, damit du euren gemeinsamen Weg für sie mit weitergehen kannst.
    Anna

  60. Riccarda, 5. Dezember 2006

    Lieber Andreas,
    sehr ergriffen und traurig habe ich Deine Zeilen im HS-Forum gelesen. Auch wenn man sich nicht persönlich kennenlernt, kann die virtuelle Welt Verbundenheit schaffen. Durch Deine Worte und durch Euren gemeinsamen Blog fühle ich mich sehr verbunden und möchte Dir und Deiner Familie meine tiefe Anteilnahme aussprechen. Ich wünsche Dir für diese schwere Zeit alles an Liebe, Kraft und Mut.
    Riccarda

  61. Pingback: Dorothees Friedensdienst, 6. Dezember 2006

    [...] Die Nachricht von Michaelas Tod hat mich sehr geschockt und getroffen. Ich kann es bis jetzt nicht richtig begreifen oder verstehen und immer wieder kommt die Frage Warum? Man fühlt sich so hilflos und gelähmt. Aber da wird es euch allen im Moment nicht anders gehen… [...]

  62. Henning, 7. Dezember 2006

    Hallo Andreas,
    ich glaube, wir kennen uns nicht, aber ich habe Michaela in der Grünen Jugend kennen gelernt. Eben habe ich von ihrem Tod und diesem Blogeintrag erfahren. Ich weiß noch gar nicht richtig, was ich sagen soll. Vielleicht einfach, dass ich in Gedanken bei ihr bin.
    Ich wünsche dir alles Gute!
    Henning

  63. Steffi, 8. Dezember 2006

    Liebe Michaela,
    wir werden dich nie vergessen!

    Hallo Andreas,
    persönlich habe ich dich bisher nicht kennengelernt, aber Michaela hat mir noch vor zwei Monaten bei der Grünen Jugend erzählt, wie glücklich sie mit dir ist. Lieber Andreas, versuche ebenfalls ein glücklicher Mensch zu bleiben oder wieder zu werden. Michaela hätte es bestimmt so gewollt. Ich wünsche dir die nötige Kraft diese schwierige Zeit zu überstehen und deinen Weg weiterzugehen!
    Steffi

  64. Sandra Dümer, 13. Dezember 2006

    Wir sind uns begegnet
    du hast Spuren hinterlassen
    in mir
    deine Handschrift, dein Zeichen
    unauslöschlich
    in meinem Herzen
    hast du dir Raum geschaffen
    für immer.

    Michaela, Du hast mein Leben bereichert. Ich danke Dir dafür.

    Lieber Andreas,
    meine Gedanken sind bei Dir und bei Michaela. Tag für Tag. Ich habe wieder angefangen zu beten (ja, ausgerechnet ich…) und ich schließe Dich in meine Gebete ein.
    Ich wünsche Dir alles Gute
    Sandra

  65. Ulrike Polster, 15. Dezember 2006

    Lieber Andreas,
    obwohl wir uns nicht kennen, möchte ich Ihnen mein herzliches Beileid zum Tod Ihrer lieben Frau aussprechen. So unvermutet kann das Unglück uns treffen! Gott gebe Ihnen Menschen zur Seite, die Ihnen beistehen in dieser schweren Zeit!
    Ihre U. Polster

  66. Andreas Harder, 15. Dezember 2006

    Ich habe den Beitrag um folgendes Gebet erweitert:

    Herr, mein Gott.

    Ich danke dir für das gemeinsame Leben mit Michaela.
    Ich danke dir, dass du ihren Leib und ihre Seele zur Ruhe hast kommen lassen.
    Deine Hand war über Michaela und hat sie behütet und bewahrt.

    Vergib allen Kleinglauben und alles Unrecht
    und hilf, dass ich gerne vergebe.

    Lass Michaela in Frieden unter deinem Schutz schlafen
    und bewahre uns vor den Anfechtungen der Finsternis.

    Ich befehle dir Michaelas Leben und ihren Tod.
    Ich befehle dir mein Leben.

    Gott, dein heiliger Name sei gelobt!
    Amen.

    (nach einem Abendgebet von Dietrich Bonhoeffer)

    Es war Michaela und mir immer wichtig, das Abendgebet von Dietrich Bonhoeffer gemeinsam vor dem Einschlafen zu beten. Jetzt bete ich es alleine.

  67. Michael Bach, 15. Dezember 2006

    Ich schließe Euch in mein Abendgebet ein. Michael

  68. Christoph Lehner, 16. Dezember 2006

    Lieber Andreas,
    auch ich bin gerade durch Zufall auf Eure Seite gestoßen und wir kennen uns nicht. Aber ich fühle mit Dir und möchte Dir mein Beileid aussprechen. Deine Frau war im gleichen Alter wie ich es bin. Ich wünsche Dir viel Kraft in dieser schweren Zeit.
    Christoph Lehner

  69. Anne Liebler, 16. Dezember 2006

    Hallo lieber Andreas,
    ich möchte Dir sagen, dass ich noch jeden Tag daran »zu arbeiten« habe, was mit Deiner lieben Michaela geschehen ist. Jedes Mal, wenn ich beim Adventskalender über Aachen schreibe oder über das, was Weihnachten ausmacht, denke ich an Dich und hoffe, auch Du kannst ein klitzekleines Stück Weihnachtsfreude empfinden. Die Vorstellung jedoch allein zu sein ist sehr schwer. Weißt Du, mir fällt da manchmal Jesus am Kreuz ein, der Maria einem »anderen Sohn« anvertraute. Sie hatte große Schmerzen, ihn gehen lassen zu müssen. Aber er ging.
    Dadurch haben wir heute den festen Glauben, mit ihm zusammen ein Wiedersehen zu haben. Weihnachten ist der Beginn und sein Leben unser aller Hoffnung und Trost.
    Dabei dürfen wir die Leiden, die vorab da waren auch für die Menschen, die ihn liebten, jedoch nicht verdrängen. Leid und Not gehört zum Leben, so wie Glück und Liebe. Jene hörte am 21.11. nicht auf! Sie wird Dich tragen und sie wird wollen, dass Du Weihnachten darauf vertrauen kannst, dass es TROTZ ALLEM ein frohes Fest ist, auch wenn es stiller ist als sonst.
    Wir denken sehr oft an Dich und haben Dich in unseren Gebeten.
    Ganz herzliche Grüße aus Aachen!
    Anne

  70. Natalie, 28. Dezember 2006

    Hallo Andreas,
    ich habe oft an Dich und Michaela gedacht in den letzten Tagen. Ich hoffe, Du hast Weihnachten feiern können. Michaela hätte sicher nichts anderes gewollt.
    Es spukt mir immer noch soviel im Kopf rum. Auch Dinge, die ich nicht schreiben kann, weil zum Rüberbringen Stimme und Betonung nötig sind…
    Wenn Du mal moralisch ganz unten hängst, stell Dir vor, was Michaela dann sagen würde, wäre sie da! Gib wegen ihrem Tod nichts auf, was Du nicht aufgegeben hättest, wenn Du’s vorher mit Michaela hättest diskutieren können! Verliere nicht den Lebensmut!
    Liebe Grüße, Natalie

  71. Pingback: Leben, 4. Januar 2007

    [...] Nein, das Leben geht nicht weiter. Und die Zeit heilt nicht alle Wunden. Sechs Wochen nach dem Tod von Michaela kann ich keinen Trost finden und es verletzt mich zutiefst, wenn manche Leute es mit diesen abgedroschenen und gedankenlosen Phrasen versuchen. [...]

  72. Cornelia Frei, 4. Januar 2007

    Stille, leise Gedanken… Dir soviel sagen will…
    Worte fehlen noch immer… Verstehen kann es keiner…

  73. Pingback: Wie im Himmel, 22. Januar 2007

    [...] Der Film »Wie im Himmel« war unser letzter gemeinsamer Film. Michaela und ich haben ihn zusammen mit Markus und Petra am Wochenende der Hochzeitsnacharbeiten angesehen. Die Geschichte und vor allem die Filmmusik haben uns sehr bewegt und werden mich noch mein ganzes Leben lang weiter bewegen. »Gabrielas Song« haben Michaela und ich wenige Minuten vor ihrem Tod gemeinsam im Auto auf dem Weg in die Firma angehört. In »Lenas Song«, der zum Zeitpunkt des Unfalls und des Todes bei Michaela im Auto lief, heißt es: [...]

  74. Pingback: So muss der wahre Friede sein, 5. Februar 2007

    [...] In der zweiten Woche nach Michaelas Tod gab es eine Andacht für Michaela. Aus dem Schweigen heraus haben wir Lieder gesungen, ich habe dazu Gitarre gespielt. Im Refrain von »Wie ein Fest nach langer Trauer« heißt es: So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein. So ist Versöhnung, so ist Vergeben und Verzeihn. Bis heute, fast zehn Wochen nach dieser Andacht, denke ich über dieses Lied nach: Meinen wahren Frieden kann ich nur finden, wenn ich vergebe. Es bringt nichts, die Person, die den tödlichen Unfall verursacht hat, zu hassen oder gar zu verfluchen. Und ich danke Gott, dass ich es bisher trotz allem Schmerz und aller Wut geschafft habe, diesen Hass von meiner Trauer um Michaela fernzuhalten. In diesen Tagen lasse ich der Person, die an Michaelas Tod schuld ist, folgende Zeilen per Post zukommen: [...]

  75. Anna, 10. Februar 2007

    Hallo lieber Andreas,
    Ich bin mehr oder weniger durch Zufall auf Eure Seite gestoßen. (Nein, ich schwindle, ich hatte über Google das Wort »Tod« eingegeben). Es muss ein fast unerträglicher Schmerz sein, den Du erleiden musstest und sicher noch musst.
    Aber es ist doch bestimmt ein sehr großer Trost (ich hoffe es für Dich), dass Du so viele Menschen um Dich hast, die Dir versuchen (es kann nur ein Versuch sein, ich weiß es) Trost zu spenden. Es muss wundervoll sein, von Menschen getragen zu werden, die Dich lieben und mit Dir leiden.
    Ich habe dieses Gefühl bisher noch nicht kennen lernen dürfen.
    Ich will Dir dazu Folgendes sagen und hoffe, dass Du mich nicht für egoistisch hältst:
    Ich habe einen Mann geliebt bis zur Selbstaufgabe und liebe ihn bis heute noch gleichermaßen, aber ICH MUSSTE mich von ihm verabschieden, da ich sonst seelisch zugrundegegangen wäre. Eines Tages sagte er mir nämlich, dass er mich nie geliebt hat. So lebe ich seit der Trennung im Juli 2006 allein, habe aber – im Gegensatz zu Dir – niemanden, der mich auffängt, keine Menschen, die mir Trost spenden, niemanden, der mir Mut zuspricht oder mir in irgendeiner Form Kraft gibt. So schleppe ich mich nun tagtäglich dahin, beschäftige mich mittlerweile mehr mit dem Tod als mit dem Leben, denn das Leben ist für mich unerträglich geworden.
    Ich schreibe Dir dies, damit Du siehst, dass es auch andere Menschen gibt, die Verluste erleiden müssen, aber dabei keinerlei Trost finden können.
    Auch wenn der Mann meines Herzens noch am Leben ist, ist er doch unerreichbar für mich geworden und auch ich muss mich mit dem Gedanken abfinden, dass ich nie (mehr) mein Leben mit ihm teilen darf. Manchmal fühle ich körperliche Schmerzen deswegen, aber der seelische Schmerz ist ungleich schlimmer.
    Lieber Andreas, ich wünsche uns allen viel Kraft, die schweren Zeiten des Lebens zu überstehen.
    Vielleicht magst Du mir schreiben, ich würde mich sehr freuen, von Dir zu hören.
    Ich schicke Dir liebe Grüße, verbunden mit den besten Wünschen für Zuversicht und Hoffnung.
    Anna

  76. Pingback: Auf der Suche nach dem Licht, 10. Februar 2007

    [...] Zu Weihnachten habe ich Petra den Besuch des »größten Bühnenspektakels der Gegenwart« geschenkt. Gestern Abend haben wir uns ganz gespannt auf den Weg zum Festspielhaus nach Baden-Baden gemacht, zu »Bharati – Auf der Suche nach dem Licht«. Ich gebe es zu: es bestand eine gewisse Kitschgefahr, der wir aber durch das jahrelange Anschauen von Rosamunde-Pilcher-Filmen durchaus gewachsen waren. Was uns dann tatsächlich erwartet hat, war ein großartiges Erlebnis von Farben, Klängen und Tänzen, weitab von jedem unfreiwilligen Kitsch. [...] Gestern konnte ich einfach mal einen Abend lang meine Seele baumeln lassen und mich zusammen mit Petra über eine hervorragende und bewegende Show freuen. Dafür bin ich von Herzen dankbar. Und vielleicht habe ich dabei ja auch ein kleines Licht in mir selbst wiedergefunden? [...]

  77. Pingback: Schutzengel, 21. Februar 2007

    [...] Hat Michaelas Schutzengel versagt? Gibt es überhaupt Schutzengel? Und wenn ja, wo war dieser Schutzengel vor drei Monaten? Das sind Fragen, auf die ich keine Antworten habe, und die sich alle um die eine große Frage drehen: Warum hat Gott das alles zugelassen? Mein Kopf weiß, dass es darauf keine Antwort gibt und dass diese Frage letztlich so sinnlos ist, wie der tödliche Verkehrsunfall selbst es war. Aber mein Herz will Antworten! Wo warst du? [...]

  78. Pingback: Jeg elsker deg, 4. März 2007

    [...] »Jeg elsker deg« heißt es auch auf dem Kreuz, das seit heute an der Autobahnauffahrt steht, an der Michaela tödlich verunglückt ist. Michaela wäre heute 26 Jahre alt geworden. [...]

  79. Julian, 13. März 2007

    Ich bin über »Gabriellas Sang« auf Eure Seite gekommen…
    Ich bin sprachlos über die Dinge die geschehen…
    Ich wünsche Dir, Andreas, dass Dein Herz seinen Weg findet…
    Es gibt einen Himmel.
    Per Zufall hab ich Eure Seite heute entdeckt, und ich lasse Euch ein par meiner Tränen hier…
    Alles Liebe,
    Julian

  80. Pingback: Letzter Beitrag, 21. März 2007

    [...] Vier Monate nach Michaelas Tod ist dies nun der letzte Beitrag. Ich werde keine weiteren Beiträge mehr in unserem gemeinsamen Weblog verfassen; die Website bleibt aber weiterhin erhalten. Sobald für mich der richtige Zeitpunkt gekommen ist, werde ich unter andreasharder.de einen neuen und eigenen Weblog beginnen, in dem es dann hoffentlich wieder mehr über das Leben und die Liebe als über den Tod und die Trauer gehen wird. [...]

  81. Sarina, 9. Mai 2007

    Hallo, ich kenne Sie zwar nicht aber kann verstehen wie Sie leiden. Letztes Jahr im November ist mein Vater im Alter von 49 Jahren verstorben. Er wurde genau wie Ihre Frau aus dem Leben gerissen. Es ist ziemlich schwer, mit dem Tod einer geliebten Person klarzukommen. Es ist nicht einfach für mich, da ich erst 15 Jahre bin und noch sehr viel vor mir habe, und das ohne meinen Vater. Wir wachen jeden Tag aufs Neue mit dem Gedanken »Wieso« auf und fragen uns »ist das gerecht?« Aber alles hat irgendwo seinen Grund, auch wenn es schwer zu verstehn oder auch garnicht zu verstehen ist. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft und Zuversicht! Liebe Güße Sarina

  82. Pingback: Gott verlasse Dich nicht, 19. November 2007

    [...] heute, fast ein Jahr nach Michaelas Tod, ist der Grabstein aufgestellt worden, der nach intensiven Gesprächen ganz individuell vom Steinbildhauermeister Hubert Benz aus Eckartsweier für Michaela geschaffen wurde. [...]

  83. Gerhard, 19. November 2007

    Ich habe vor knapp 2 Monaten geheiratet und vor ein paar Tagen mein Hochzeitsvideo bekommen. Darin ist auch das wunderschöne Lied »Fly awy« zu hören, das ich bis dato noch nicht kannte. Heute bzw. vor einem Augenblick suchte ich den Text des Liedes und bin auf diese Seite gestoßen. Ich bin fassungslos und zutiefst traurig, was ich hier gelesen habe, obwohl ich Michaela überhaupt nicht kannte. Ich wünsche Dir Gottes Segen…
    Alles Liebe,
    Gerhard

  84. Dirk Pfeiffer, 29. Juli 2008

    Lieber Andi,
    wir sind zusammen in den Kindergarten gegangen, haben Kirchenfreizeiten erlebt, haben uns dann aus den Augen verloren und viele Jahre später beim gleichen Arbeitgeber wieder gefunden. Jetzt bin ich nach München verzogen und habe Dich über Xing wieder gefunden und Deine Site angesehen. Über den Link darauf kam ich auf diese Seite und war sehr irritiert, dann geschockt, welches schlimme Schicksal Michaela und Du erleiden musstest. Es ist unerträglich zu sehen, dass so ein lieber und auch frommer Mensch wie Du, von Gott solch eine Prüfung auferlegt bekommt. Ich finde das ungerecht, weil es vielen anderen schlechten Menschen so gut geht. Ich bin traurig, auch wenn ich Michaela nicht kannte und leide im Geiste mit Dir. Heute nach 1,5 Jahren hoffe ich, dass Du die Kraft gefunden hast, das etwas zu verarbeiten und ich wünsche Dir, dass Du in Deinem weiteren Leben mehr Glück erlebst, welches Dir dann erhalten bleibt.
    Ich wünsche Dir das Beste, viele liebe Grüße von Dirk

  85. Pingback: Hoffnung, 1. März 2009

    [...] Niemand soll sagen, das Leben gehe weiter, denn im November 2006 wurde alles Leben und alle Hoffnung unwiederbringlich zerstört. Und doch wächst da etwas Neues. Kein Leben, das weitergeht, aber ein Leben, das völlig neu beginnt und mich mit großer Hoffnung und Liebe erfüllt. [...]

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